Der Beschwerliche Weg

Vertrauen

Es gibt im Leben viele verschiedene Wege,
die man einschlagen kann.

Jeder muss für sich die Entscheidung treffen,
welchen Weg er gehen möchte,
den leichten schattigen Weg,
den breiten ausgebauten Weg,
den steilen Bergpfad oder
auch den beschwerlichen Weg.

Manchmal ist dieser Weg dornig und uneben
manchmal ist er kaum sichtbar
gelegentlich sind Brücken eingestürzt
ab und zu auch Teile des Weges
durch starke Regenfälle weggewaschen.

Manchmal wird der Weg so schmal
dass man ihn kaum erkennen kann
hin und wieder muss man auch
auf schmalen Graten balancieren.
Und dann ist er wieder breit und einladend.

Manchmal ist man auf diesem Weg nicht alleine
man hat Begleitung über längere Strecken
und arbeitet sich gemeinsam durch
oder die Begleitung zeigt einem den Weg
den man durch die vielen Hindernisse nicht sieht.

Dann wieder kreuzen hilfreiche Seelen den Weg
und berühren einen nur kurz
oder blicken einem in die Augen
so dass man wieder
den Mut und die Kraft findet,
den beschwerlichen Weg fortzusetzen.

Manchmal ist der Weg auch von Leichen gesäumt,
deren Geister einem nicht immer wohlgesonnen sind.
Sie versuchen, einen vom Weg wegzulocken
einen zur Rückkehr zu überreden.

Nochmals anderen ist der Weg zu beschwerlich
Sie bitten einen, alle Hindernisse
aus dem Weg zu räumen
und ihre Lasten zu tragen, auf dass sie
unbeschadet und unverletzt das Ziel erreichen mögen.

Den Zugang zu diesem beschwerlichen Weg
findet nur der, der ein Ziel vor Augen hat.
Jeder, der diesen Weg geht,
tut es aus bestimmten Gründen.
die er vor niemandem zu rechtfertigen hat.

Nicht jeder kann diesen Weg gehen
nicht der, der ihn nicht gehen mag,
nicht der, der zu schwer beladen ist,
nicht der, der mit falschen Motiven unterwegs ist.

Wichtig ist nur, das leuchtende und erfüllende Ziel,
das am Ende des Weges verheißungsvoll wartet,
niemals aus den Augen zu verlieren!

– Stefan 2007 –

 

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